Eigene Lyrik mit ausgewählten Bildern. Dieser Blog wird durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach archiviert.
Sonntag, August 31, 2014
Freitag, August 29, 2014
Nur ein Spiel
Mittwoch, August 27, 2014
Glaube
Montag, August 25, 2014
Tote Träume
Samstag, August 23, 2014
Deine Hand
Donnerstag, August 21, 2014
Ungelebt
Dienstag, August 19, 2014
Beweise
Sonntag, August 17, 2014
Antworte nicht
Freitag, August 15, 2014
Die rosa Wolke
Samstag, Juni 14, 2014
Bevor es zu spät ist
Donnerstag, Juni 12, 2014
Begegnungen II
Dienstag, Juni 10, 2014
Frühlingsgefühle II
Sonntag, Juni 08, 2014
Reise nach Berlin
Freitag, Juni 06, 2014
Ein wenig mühsam
Mittwoch, Juni 04, 2014
Für dich
Montag, Juni 02, 2014
Nicht so schlimm
Samstag, Mai 31, 2014
C'est La Vie
Donnerstag, Mai 29, 2014
Mein Berlin-Gefühl
An trüben Sonn- oder Feiertagen wie diesem heute, denke
ich manchmal an das Jahr zurück als ich für das Architekturbüro
einer schwedischen Baufirma in Ostberlin stationiert war.
Ich lese dann dieses alte Gedicht und bin wieder 40 Jahre
jünger und einsam in Berlin ...
Ich nenne es mein Berlin-Gefühl
und es hat absolut nichts
mit dem Koffer zu tun
den Marlene Dietrich dort
noch stehen hat
Es stammt vielmehr aus
meiner DDR-Zeit, als ich in
Berlin-Ost stationiert war
um das Hotel am Palast und
einiges Andere zu bauen
Die ganze Woche über
schuftete ich schwer
und freute mich kindisch
auf den Sonntag
in Berlin-West
Am Sonntagmorgen nahm
ich dann die S-Bahn zum
Bahnhof am Zoo. Es regnete
und die Geschäfte waren
weitgehend geschlossen
Und da -
wie ein Blitz aus heiterem Himmel
überfiel mich dann dieses Berlin-Gefühl
während ich in leeren, regennassen
Straßen umherirrte
Lietzenburgerstraße
Uhlandstraße und Kudamm zurück
vollständig hoffnungslos
vollständig sinnlos, vollständig
einsam und zu Tode gelangweilt
Meistens fuhr ich bald wieder zurück
in das Bauern- und Arbeiterparadies,
wurde am Grenzübergang von
mürrischen Beamten gründlich
durchsucht und fuhr dann die Stalinallé
mit der Straßenbahn hinaus zu
meiner Wohnung um den Rest
des Sonntags zu verschlafen
während vor unserem Wohnblock
die ganz offensichtlich geheimen
Stasiagenten Wache hielten um ihre
DDR-Bürger vor jeglichem Kontakt
mit uns dekadenten Schweden
zu schützen
Das ist ungefähr
was ich mein Berlin-Gefühl nenne.
Vielleicht ist es schwer zu verstehen
und bisweilen überfällt es mich auch
anderswo - doch nie so heftig wie an
jenen Sonntagen am Bahnhof Zoo
Mittwoch, Mai 28, 2014
Herzfehler
Montag, Mai 26, 2014
Gegen Abend
Samstag, Mai 24, 2014
Warten
Donnerstag, Mai 22, 2014
Eine Haarnadel
Dienstag, Mai 20, 2014
Wicked Game III
Sonntag, Mai 18, 2014
Tagebuch 17. Mai
Freitag, Mai 16, 2014
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